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Einzelmusikunterricht in Präsenz ist endlich wieder gestattet!

Mit den drei Eilbeschlüssen vom 19.03.2021 hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht einzelne Verbotsregelungen der hier geltenden Covid-19-Verordnung unter anderem wegen Verstößen gegen den allgemeinen Gleichheitssatz korrigiert und außer Vollzug gesetzt.

Instrumentaler Einzelunterricht in Präsenz ist im Rahmen der Gesetzgebung bis auf weiteres gestattet. Während der Corona-Pandemie wenden wir untenstehendes COVID-Hygienekonzept für unsere Klavierschule an, je nach aktueller Lage ggf. mit verantwortbaren Lockerungen.

Wenn auch Präsenz juristisch erlaubt ist, bleiben wir Ihrem Wunsch entsprechend flexibel. Schüler:innen und Eltern können selbst individuell mitentscheiden, ob online oder in Präsenz unterrichtet wird.

Die Niedersächsische Corona-Verordnung mit Stand vom 19.06.2021 schreibt nun auch die Erhebung von Kontaktdaten in öffentlichen oder privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich vor!

Obwohl wir über den festen Stundenplan in Verbindung mit den Unterrichtsverträgen den Unterrichtsbesuch nachweisen können und der zusätzliche manuelle Eintrag in eine Liste möglich ist, möchte ich allen Besuchern gerne anraten, von der digitalen Registrierung über die Corona-App oder die luca-App Gebrauch zu machen.

Sie erleichtern mir den bürokratischen Aufwand zur Corona-Krisenbewältigung erheblich und tragen zum sicheren weiteren Bestand dieses kleinen kulturschaffenden Betriebes bei.

Die Nutzung der digitalen Apps zum Zwecke der Kontakterhebung ist natürlich dennoch freiwillig!

Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit drei Eilbeschlüssen vom 19. März 2021 verschiedene Verbotsregelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung (im Folgenden: Corona-VO) in der derzeit geltend, zuletzt am 12. März 2021 geänderten Fassung vorläufig außer Vollzug gesetzt (Az.: 13 MN 132/21, 13 MN 114/21 und 13 MN 118/21).

Die Außervollzugsetzungen sind allgemeinverbindlich, d.h. die betroffenen Regelungen sind in Niedersachsen gegenwärtig nicht zu beachten.

Die Beschlüsse sind unanfechtbar.

Covid

Einzelmusikunterricht

Im Verfahren 13 MN 118/21 begehrte eine Musiklehrerin die Außervollzugsetzung des § 14a Corona-VO, soweit dieser Einzelmusikunterricht untersage. Der 13. Senat hat auch diesem Antrag entsprochen. Zur Begründung hat er im Wesentlichen seine vorausgegangene Entscheidung zur Außervollzugsetzung der Hundetrainings von Hundeschulen (siehe Pressemitteilung Nr. 15 vom 04.03.2021) herangezogen und einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz angenommen.

Zwischen dem untersagten Einzelmusikunterricht und den erlaubten Kontakten im privaten Bereich bestünden keine Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht, die eine Ungleichbehandlung rechtfertigen könnten. Sie bestünden weder hinsichtlich einer vom Antragsgegner befürchteten Unterschreitung des Mindestabstandes zwischen Lehrkraft und Einzelschüler noch bezüglich einer seriellen Kontakthäufung der Lehrkraft.

[Quelle: https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen]

Bitte beachten Sie: Trotz aller Bemühungen können die Info-Tafeln auf dieser Seite nicht immer tagesaktuell gehalten werden. Folgen Sie gerne selbst dem untenstehenden Link zu unserer Quelle auf den Webseiten der Niedersächsischen Landesregierung:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html

Wenn alle mitspielen, lassen sich auch schwere Pandemie-Zeiten überbrücken…

Seit dem Ende der Osterferien bis Pfingsten 2020 und ab Mitte Dezember 2020 bis Mitte März 2021 haben wir online musizieren müssen mit Hilfe von Skype und Facetime.

Da alle Klavierschülerinnen und -schüler sehr motiviert und konzentriert mitgemacht haben, ist es insgesamt zu sehr wenig coronabedingtem Unterrichtsausfall gekommen, der dann auch problemlos zeitnah nachgegeben werden konnte.

Vor dem Hintergrund des gesetzlich Erlaubten konnten (und können bis heute) Eltern/SchülerInnen bei begründetem Bedarf kurzfristig mitentscheiden, ob sie den Unterricht in Präsenz oder online erhalten.

Vielen lieben Dank allen beteiligten MusikerInnen und Eltern für die treue und geduldige Unterstützung.

Archiv ausgewählter Regelungen der vergangenen Monate

Bund-Länder-Beschluss vom 03. März 2021

Aktualisierung der Niedersächsischen Coronaverordnung zum 08.03.2021


Die Neufassung der Corona-Verordnung (gültig ab 08. März 2021) regelt den Bereich Weiterbildung an Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Weiterbildungsangeboten unter dem Paragraphen §14/a. Wie wir dem untenstehenden Text entnehmen können, ist der Unterricht in Präsenz weiterhin nicht gestattet.

„Der Präsenzunterricht sowie seit dem 13. Februar 2021 auch der sogenannte aufsuchende Unterricht im Bereich der außerschulischen Bildung, vor allem in Volkshochschulen, Musikschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung sind untersagt (§ 14a). Zulässig ist die Durchführung von Prüfungen und die Bildungsberatung, sofern dabei das Abstandsgebot und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden.

Nicht erfasst vom Verbot des Präsenzunterrichts sind die Abschlussklassen der Vorbereitungskurse für staatliche Schulabschlüsse im Zweiten Bildungsweg, wobei die Gruppengröße, analog zu den Regelungen für Lerngruppen an Schulen, 16 Personen nicht überschreiten darf.

Eine Ausnahme nach § 2 Abs. 3 Nr. 6 für Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung liegt nur vor, wenn ein Bezug zu einem angestrebten oder dem ausgeübten Beruf besteht. Dies kann zum Beispiel im Bereich von Angeboten der außerbetrieblichen Berufsausbildung, den nach SGB II und SGB III geförderten Qualifizierungs- und Arbeitsförderungsmaßnahmen sowie den berufsbezogenen Zertifikatskursen der Fall sein.

Die Teilnahme an Integrations- und Berufssprachkursen hat hingegen keinen konkreten Bezug zu einem angestrebten oder dem ausgeübten Beruf und ist daher als Präsenzunterricht unzulässig.

Die Untersagung von Präsenzunterricht und aufsuchendem Unterricht gilt zunächst bis zum Außerkrafttreten der Corona-Verordnung am 28. März 2021. Weiterhin möglich sind Online-Weiterbildungsangebote.“

[Quelle: 12.03.2021  – https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html]

Da wir uns selbstverständlich an die gesetzlichen Regelungen halten, wird der Klavierunterricht weiterhin ausschließlich online stattfinden müssen!

Update Sonntag, 07.03.2021, 23.30 Uhr:

Auf Basis des Bund-Länder-Beschluss vom 03.03.2021 erfolgt zum 08. März 2021 eine Anpassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt am Sonntag sind die aktualisierten Maßnahmen für den Bereich Wissenschaft, Kultur und Weiterbildung auf der Webseite des zuständigen Ministeriums noch nicht veröffentlicht.

Wir warten und musizieren weiter online…

Weitere Informationen finden Sie auf den untenstehenden Tafeln und unter www.niedersachsen.de!

Neufassung zum 25. Januar 2021/ Fortschreibung ab 13. Februar bis 07. März
Die aktuellen Änderungen der Corona-Verordnung (gültig ab 10. Januar 2021 bzw. ab 13. Februar 2021) sehen folgende Regelungen für den Bereich Weiterbildung an Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Weiterbildungsangeboten vor:

„Seit der letzten Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 13. Februar 2021 ist der Präsenzunterricht im Bereich der außerschulischen Bildung, vor allem in Volkshochschulen, Musikschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung untersagt. Zulässig ist die Durchführung von Prüfungen und die Bildungsberatung, sofern dabei das Abstandsgebot und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Die Untersagung von Präsenzunterricht und aufsuchendem Unterricht gilt zunächst bis zum Außerkrafttreten der Corona-Verordnung am 7. März 2021. Weiterhin möglich sind Online-Weiterbildungsangebote.“

[Quelle: 28.02.2021  – https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html]

Weitere Informationen finden Sie auf den untenstehenden Tafeln und unter www.niedersachsen.de!

Der Klavierunterricht muss also zunächst weiterhin ausschließlich online stattfinden!

Achtung: Im Rahmen der für März 2021 in Aussicht gestellte Lockerungen kann es kurzfristig zu Änderungen kommen – hoffen wir das Beste!

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